INPP

Ihr Kind ist unkonzentriert, übersensibel oder leicht reizbar obwohl Sie ihm die besten Bedingungen liefern und keine organische Erkrankung diagnostiziert ist?
Sie haben die Diagnose ADHS/ADS oder Lernschwierigkeiten und kommen mit der bisherigen Therapien nicht weiter?
Oder erreichen ihr Ziel, doch nach Beendigung der Therapie erlischt der Erfolg wieder?

Dann könnte die INPP-Therapie eine Lösung sein.

Beispiele für Anzeichen oder Symptome: 
    • Bewegungsauffälligkeiten (Koordination / Gleichgewicht)
    • Probleme mit der Fein- und/oder Grobmotorik
    • langsame und/oder ungeschickte Bewältigung von Aufgaben und Alltagstätigkeiten
    • Schwierigkeiten beim Erlernen von Fertigkeiten, wie Fahrradfahren, Schwimmen, Schleifenbinden usw.
    • Konzentrationsschwierigkeiten (kurze Aufmerksamkeitsspanne, hohe Ablenkbarkeit)
    • Lese-, Rechtschreibschwäche / LRS
    • Rechenschwäche / Dyskalkulie
    • Verhaltensauffälligkeiten (Ängstlichkeit, ADHS, ADS, Impulsivität, Aggression), emotionale Überreaktionen
    • Hohe Geräuschempfindlichkeit und/oder starke und anhaltende Schreckreaktionen auf plötzliche, laute Geräusche
Was bedeutet INPP?

Das Institut für Neurophysiologische Psychologie (INPP) wurde in England/Chester 1975 gegründet und beschäftigt sich mit Lern-, Verhaltens-, Bewegungs- und Wahrnehmungsproblemen bei Kindern und Jugendlichen aufgrund fortbestehender Reflexe.

Neuromotorische Entwicklungsförderung bedeutet Arbeit an der Grundlage. Anstelle verschiedener einzelner Symptome zu behandeln wie zum Beispiel Graphomotorik, Augenfolgebewegung, Rechenschwäche, ist es meist effektiver die neuromotorische Reife (Schulreife) insgesamt zu entwickeln.

Was sind frühkindliche Reflexe?

Als mögliche Ursache von Lern- und Verhaltensproblemen gelten die fortbestehenden frühkindlichen (primitiven) Reflexe. Bei vielen Bewegungen die eine Mutter in der Schwangerschaft im Bauch verspürt sind Bewegungen die durch diese Reflexe ausgelöst werden. In den ersten Monaten sichern eine Vielzahl an frühkindlichen Reflexen das Überleben des Neugeborenen. Diese sollten im ersten Lebensjahr durch aufeinander folgende motorische Entwicklungsschritte und einer gleichzeitigen Gehirnreifung gehemmt werden.

Ein Teil der Reflexe entwickeln sich schon in der pränatalen Phase, entfalten sich und unterstützen den Geburtsvorgang. In der weiteren Ausreifung des Gehirns sollten dann die Bewegungsmuster des Kindes nicht mehr stereotype Reaktionen auf einen auslösenden Stimulus sein, sondern sich differenzierter auf die jeweiligen Umwelterfahrungen ausrichten. Die primitiven Reflexe sollten im Laufe des ersten Lebensjahres nach und nach gehemmt werden bzw. Integriert.

Wie hilft die INPP-Methode dabei, frühkindliche Restreflexe zu überwinden?

Die INPP Neuromotorische Einzelförderung beinhaltet eine Serie von reflexintegrierenden Bewegungsübungen die Kinder im Laufe ihres ersten Lebensjahres natürlicherweise ausführen. Durch diese täglichen Bewegungsübungen erhält das Gehirn eine zweite Chance, versäumte Entwicklungsschritte nachzuholen.

Diese Neuromotorischen Bewegungsübungen werden Zuhause durchgeführt. Sie dauern täglich 5-10min. Ein komplettes Übungsprogramm dauert im Schnitt ein Jahr.

 

Dieses Programm ist eine Privat -Leistung und wird von den gesetzlichen Krankenkassen nicht übernommen.

Das Programm besteht aus:

    • einem Erstgespräch (ca. 1,5h)
    • Screening des Kindes (2,5-3h)
    • Auswertungsgespräch mit 1. Übungsvergabe
    • Nach ca. 8 Wochen Wiedervorstellung mit 2. Übungsvergabe

Es folgen in der Regel weitere 6 Wiedervorstellungstermine in Abständen von 8 Wochen

Sollten Sie weitere Fragen zum Ablauf oder der INPP-Methode haben, dürfen Sie mich gerne kontaktieren.